Michael Link

EU-Staats-und Regierungschefs schauen nur bis zum nationalen Tellerrand

Herbe Enttäuschung bei Personalauswahl

Vom Ausgang des Europäischen Rates zur Nominierung der Kandidaten für die EU-Spitzenjobs war ich sehr enttäuscht. In der Heilbronner Stimme habe ich dazu erklärt:

"Eine herbe Enttäuschung, wie die Regierungschefs das Europäische Parlament behandeln. Die meisten Chefs sehen und handeln nur bis zu ihrem nationalen Tellerrand.

Die Kanzlerin ist erkennbar immer weniger in der Lage, in der EU Mehrheiten für ihre Pläne zu finden.

Das Europäische Parlament sollte auf diese Geringschätzung durch die Chefs jetzt als der Klügere reagieren. Also nicht einfach alles blockieren sondern die nächsten Schritte unter die Maxime stellen:

Wie bringen wir endlich die EU als Ganzes voran?  Wie wird die EU schnell handlungsfähig? Wie überwinden wir das Kurzfristdenken nationaler Egoismen?"